Wie Depression und Angst behandeln?

DepressionDepressionen nehmen kontinuierlich zu, gelten daher als Volkskrankheiten. Depressionen sind leicht zu erkennen auch meistens gut behandelbar.

Depression?

  • Gedrückte Stimmung?

  • Kraftlosigkeit / Energieverlust?

  • Hoffnungslosigkeit?

  • Schlaflosigkeit?

  • Und so weiter

 

 

Adäquat Depressionen zu behandeln erfolgt am Besten durch Psychotherapie und Medikation. Zur Psychotherapie / Verhaltenstherapie gehört zum Beispiel die kognitive Umstrukturierung, in der negative, schädigende innere Vorstellungen, kontinuierlich verändert werden. Eine Medikation ist zusätzlich sinnvoll, da im Gehirn bei der Depression zwischen den Nervenzellen ein Mangel an Überträgersubstanzen vorliegt, genauer ein Ungleichgewicht im Transmittersystem besteht.

Dieses Ungleichgewicht wird durch Antidepressiva nachweislich verändert. In der Depression liegt ein anderes neuronales Netzwerk vor, als sonst, das heißt die elektrische Verschaltung ist anders: ältere Hirnareale sind stärker aktiv. Der Mandelkern als zentrale Struktur beeinflusst stärker das Zwischenhirn, Hirnanhangdrüse und die Nebennierenrinde. Körperliche Auswirkungen treten auf: erhöhte Gerinnungsaktivität, Blutzuckerveränderungen und so weiter.

Psychotherapie und Medikation zusammen verhindern auch eine Chronifizierung der Erkrankung mit ihren körperlichen und seellischen Schäden.

Aufgrund des Melatoninmagel kann zusätzlich, vor allem bei saisonal bedingter Depression, eine Lichttherapie empfohlen werden.

 

 

 

Depresive Zustände

 

 

 

 

Depressionen

 

Angst kann nach der evidenzbasierten Medizin durch Konfrontation = Verhaltenstherapie und der Beleuchtung der gegenwärtigen Hintergründe = Psychotherapie behandelt werden.

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 16. August 2009 )